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Wettbewerb „Hessen-Champions 2011“: Die Finalisten stehen fest

06.10.11

Der Innovations- und Wachstumspreis des Landes Hessen


Sieger werden am 25. Oktober auf dem Hessischen Unternehmertag (HUT) geehrt.

Bereits zum elften Mal werden auf dem Hessischen Unternehmertag die „Hessen-Champions“ vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (HMWVL) und der Vereinigung der Hessischen Unternehmerverbände (VhU) gekürt. In diesem Jahr zum ersten Mal mit dabei ist der neue Partner Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Hessen (MBG H), die bislang den Innovationspreis des hessisches Wirtschaftsministeriums ausgerichtet hat. Durch die Kooperation entsteht nun ein neuer und größerer Wettbewerb unter der Marke „Hessen-Champions.

Der Innovations- und Wachstumspreis des Landes Hessens“. Er umfasst neben den bekannten Kategorien „Weltmarktführer“ und „Jobmotoren“ eine dritte Kategorie der „Innovatoren“.

Aus knapp 70 Bewerbungen wählte eine Jury aus Wirtschaft, Politik und Medien die Finalisten aus.

In der Kategorie „Weltmarktführer“ konnten vier Teilnehmer die Jury überzeugen:

  • Die Sanofi-Aventis Deutschland GmbH aus Frankfurt am Main hat im Bereich der Chemischen und Pharmazeutischen Industrie für hochwertige Insulinprodukte einen weltweiten Marktanteil von 66 Prozent.
  • Die 1890 gegründete Pfeiffer Vacuum Technology AG aus Aßlar beansprucht europaweit einen Marktanteil von 50 Prozent für Turbomolekula¬rpumpen zur Erzeugung von Hoch- und Ultrahochvakuum.
  • Mit einem europa- und weltweiten Marktanteil von 80 Prozent ist die VITRONIC Dr.- Ing. Stein Bildverarbeitungssysteme GmbH aus Wiesbaden Weltmarktführer im Bereich „trackende Geschwindigkeitsmesssysteme“ mit ihrem Produkt Poliscanspeed.
  • Das innovative, vielseitige und dynamische Familienunternehmen Dipl.-Ing. W. Bender GmbH & Co. KG aus dem mittelhessischen Grünberg ist Technologie- und Weltmarktführer mit einem europa- und weltweiten Marktanteil von 65 Prozent für kundenspezifische Lösungen in der elektronischen Sicherheit für Mensch und Maschine.

 

Für das Finale der Kategorie „Jobmotor“ konnten sich fünf Unternehmen qualifizieren:

  • Die Fritz Winter Eisengießerei GmbH & Co. KG aus Stadtallendorf beschäftigt insgesamt 3.328 Mitarbeiter in Hessen und konnte 2010 im Vergleich zum Vorjahr 370 neue Arbeitsplätze schaffen,- ein Plus von knapp 13 Prozent.
  • 47 neue Arbeitsplätze konnte die CSL Behring GmbH & CSL Behring Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH & Co. KG 2010 in Hessen schaffen und beschäftigt nun 1.975 Mitarbeiter in Hessen, was ein Plus von 2 Prozent an Arbeitsplätzen bedeutet.
  • Auch die Ephy-Mess GmbH aus Wiesbaden schuf 2010 38 neue Arbeitsplätze, 31 Prozent mehr. Sie beschäftigt nun 162 Mitarbeiter in Hessen.
  • Mit 34 neu geschaffenen Arbeitsplätzen hat die EOL Group GmbH aus Fernwald im Vergleich zum Vorjahr 53 Prozent neue Arbeitsplätze geschaffen und ist nun Arbeitgeber von 98 Hessen.
  • Und die Integis GmbH aus Darmstadt hat im Jahr 2010 25 neue und somit 56 Prozent mehr Arbeitsplätze in Hessen geschaffen. In Hessen arbeiten nun 70 Menschen für Integis.

 

Und in der neuen Kategorie der „Innovationen“ konnten ebenfalls fünf Teilnehmer ins Finale einziehen:

  • Die ixetic GmbH aus Bad Homburg überzeugte mit einem neuartigen Kühl- und Heizmodul für Elektro- und Hybridfahrzeuge, welches besonders sparsam ist und dadurch die Reichweite verlängert.
  1. Ein komplexes Sicherheitselement für Tablettenblister hat die Faubel & Co. Nachfolger GmbH aus Meslungen entwickelt, um es Kindern fast unmöglich zu machen an Tabletten aus einem Blister heran zu kommen, indem sie weitere Barrieren eingebaut haben.
  • Die Gebr. Bode GmbH & Co. KG aus Kassel entwickelte ein neues elektrisch betriebenes Antriebskonzept für Türsysteme in Bussen. Damit wollen sie die heutigen angestiegenen Anforderungen für Türsysteme erfüllen.
  • Mit dem „Steel-Root-System“ konnte die BFtec GmbH aus Philippsthal die Jury für sich gewinnen. „Steel-Root“ ist ein Stahlwurzelfundament ohne Beton, was kostengünstiger, recyclebar, sehr stabil und bodenunabhängig installierbar ist.
  • Die Wachendorff Automation GmbH & Co. KG entwickelte den „EnDra“ (Energie Draht). Dabei geht es darum mechanische Energie eines Drehgebers, zum Beispiel einer Produktions- oder Verpackungsmaschine, in elektrische Energie umzuwandeln, welche die Anzahl der Umdrehungen dann in einen elektrischen Zähler schreibt.